3 Jahre Studium sind zu Ende – Ein Rückblick

Wie schnell doch die Zeit vergeht – vor 3 Jahren fing das duale Studium mit den Einführungswochen in der Bank und dem anschließenden Kennenlerntag an der DHBW Karlsruhe an. Vor wenigen Tagen habe ich dann die finale mündliche Prüfung abgelegt – und das war’s schon mit dem Studium. Dazwischen liegen 3 ereignisreiche Jahre, auf die ich heute kurz zurückblicken möchte.

Die erste Theoriephase begann gleich im Oktober und startete mit einem Eingewöhnungstag – erstes Kennenlernen der Kommilitonen, Einführungsvortrag und der Vorlesungsplan standen auf der Tagesordnung. Freiwillig konnten anschließend noch eine Straßenbahnrundfahrt durch Karlsruhe und eine Kneipentour mitgemacht werden. Die Kursgröße war mit 24 Leuten aus ganz Deutschland überschaubar – aber gerade das macht den Charme der dualen Hochschule aus.

Start ins Studentenleben

Am nächsten Tag ging dann aber der Ernst des Studentenlebens los – Vorlesungen, Referate und die ersten Klausuren in den Grundlagenfächern sollten nur der Aufgalopp für die nächsten 3 Jahre sein. Besonders in Erinnerung blieb mir gerade aus dem ersten Semester die Veranstaltungsreihe „BankenDialog“, zu der stets namhafte Gäste aus der Branche kamen, um Vorträge zu halten.

Im zweiten Semester waren dann auch die anfänglichen Wissensunterschiede zwischen allgemeinbildendem Gymnasium und Wirtschaftsgymnasium weggeblasen und alle waren auf dem gleichen Level angelangt. Die ersten Schritte in BWL, Rechnungswesen, Marketing und Bankbetriebslehre waren auch getan. Man hatte sich nun an die abwechslungsreiche Zeit gewöhnt – auf die Praxisphase in der Bank folgte die Theoriephase in Karlsruhe, die mit einer Reihe an Klausuren endete.

Highlights bleiben im Kopf

Dazwischen gab es immer wieder zahlreiche Highlights – direkt zu erwähnen sind dabei die Studienfahrt nach London zu Beginn des fünften Semesters, wo u.a. das Bankenviertel besucht wurde, oder ein Ausflug auf den Canstatter Wasen mit dem kompletten Kurs. Des Weiteren wurde einmal im Jahr ein Planspiel durchgeführt, dessen Anforderungen natürlich mit der Zeit stiegen. Im vierten Semester reisten wir für dieses Planspiel auf eine Hütte nach Bad Urach, wo wir ein paar ereignisreiche Tage erlebten.

Auch in den Praxisphasen gab es allerlei Highlights, insbesondere das Azubi-Projekt, bei dem wir eine Cocktailbar zum Konzert des Miller’s Blues Orchestra auf dem Marktplatz geführt haben, sowie zahlreiche Volksbank-Fußball-Turniere oder Betriebsfeiern.

Hausarbeiten als große Hürde

Aber auch beim DH-Studium gilt: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Denn durch je eine Projektarbeit in den ersten beiden Jahren, die Seminararbeit im sechsten Semester und besonders die Bachelorarbeit nach dem fünften Semester kommt neben den Klausurenphasen genug Arbeit auf einen zu, die es zu meistern gilt. Anfänglich ist so eine Projektarbeit noch eine sehr große Hürde, aber man wächst mit diesen Aufgaben und hat am Ende keine Probleme, die 70 Seiten für die Bachelorarbeit voll zu kriegen.

Am Ende gilt es schließlich noch, die mündliche Prüfung zu bestehen, vor der ich großen Respekt hatte – im Nachhinein war sie aber gut zu schaffen. Nun wartet noch die große Abschlussfeier in Karlsruhe auf mich und meine Kommilitonen und ich bleibe als Verantwortlicher für die Online-Filiale der Volksbank Achern erhalten.

Leave A Comment

*