Die 10 ausgefallensten Versicherungen der Welt

Versicherungen sind ja eigentlich ein eher trockenes Thema – und dennoch extrem wichtig; kommen sie nämlich mal zum Tragen, sind wir alle froh darüber, die jeweilige Versicherung einmal abgeschlossen zu haben. Es gibt mittlerweile für so ziemlich alles eine Versicherung. Jeder kennt die KfZ-Versicherung, die Hausratversicherung oder die Haftpflichtversicherung. Aber haben Sie auch schon von den folgenden zehn Versicherungen etwas gehört? Diese sind ganz schön kurios – aber sie existieren tatsächlich!
  1. Versicherung gegen Entführung durch Außerirdische Das geht ja gut los in unserer Liste: Sollten Men in Black, Alf oder Star Wars tatsächlich Realität werden, so bietet die im Norden Deutschlands ansässige Firma Cenyo, Inc. eine Außerirdischen-Versicherung an – die aber ein paar Nachteile mit sich zieht: Sie kann nur auf der Erde in Anspruch genommen werden, die Versicherungssumme beträgt nur 1.000 Euro und der Nachweis einer solchen Entführung dürfte schwierig werden, ohne in einer Anstalt zu landen.
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  2. Versicherung gegen den Weltuntergang Passend zu unserer Entführungsgeschichte aus Punkt 1 kann man sich also auch gegen den Weltuntergang versichern lassen. Dabei stellt sich dann doch die Frage, wie, wo und bei wem diese Versicherung dann eingelöst werden kann im „Schadensfall“…
  3. Abstiegsversicherung Aber Weltuntergang ist ja ein dehnbarer Begriff: So kann es für den einen oder anderen Fußballfan ja sein, dass die Welt beim Abstieg des Lieblingsklubs bereits untergeht. Für diesen Fall können Fußballvereine tatsächlich eine Versicherung gegen den Abstieg abschließen – die bei den Vereinen in Deutschland übrigens gar nicht selten vorkommt. Nun ja, wie sagte schon Paul Gascoigne: „Ich mache nie Voraussagen und werde das auch niemals tun.
    Fussballspieler in Umkleidekabine, niedergeschlagen
  4. Bier-Prohibitionsversicherung Passend zum Fußball: Sollte es in Deutschland tatsächlich mal ein Alkoholverbot geben, so wurde bereits mit einer passenden Versicherung dagegen vorgesorgt. Allerdings beträgt die Versicherungssumme nur 500 Euro, was bei manchen durstigen Kehlen nicht lange ausreichen dürfte.
  5. Funkloch-Versicherung Wir kennen es doch alle: nichts nervt mehr als ein Funkloch! Wer dem entgegentreten möchte, kann eine Funkloch-Versicherung abschließen – bringt aber auch nur etwas, wenn dieses 48 Stunden anhält. Damit hätte sich das Thema wohl wieder erledigt.
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  6. Versicherung für das Steckenbleiben im Fahrstuhl Fahrstühle sind ein Thema, über das man vortrefflich diskutieren kann: Für die Einen sind sie ein Segen, die Anderen betreten sie nicht freiwillig. Denn es kann doch mal vorkommen, dass so ein Fahrstuhl stecken bleibt – es gibt spaßigere Situationen. Mit der passenden Versicherung erhält man immerhin 75 Euro Entschädigung im Fall der Fälle – bei einem Jahresbeitrag von 12 Euro. Aus Statistik-Gründen würden wir aber abraten: Alle 102 Jahre passiert dies einem Deutschen im Durchschnitt…
  7. Versicherung gegen die Lotto-Schlappe Lotto-Pechvögel, die nicht einmal zwei Richtige hinkriegen, erhalten bei der Sir Huckleberry Insurance Company bis zu 10.000 Euro Versicherungssumme ausgezahlt! Weil das aber eher der Normalfall ist, sind die Policen dementsprechend teuer. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich solch eine Police auszahlt, liegt bei 1:4900. Wir überlassen euch die Rechnung, ob es sich lohnt oder nicht.
  8. Versicherung gegen „Nein“ vor dem Traualtar Trauringe sind ausgesucht, Flitterwochen gebucht, neue Wohnung bezogen – plötzlich heißt es aber „nein“ vor dem Traualtar. Keine Sorge, auch dagegen kann man sich versichern: für 12 Euro Jahresbeitrag erhält der unglückliche Bräutigam 100 Euro von seiner Versicherung überwiesen. Auch hier bleibt uns wieder die Frage: Lohnt sich das?!
    Mann steckt Frau den Ehering auf den Finger
  9. Versicherung gegen die Geburt von Zwillingen Wer von Nummer 8 nicht Gebrauch machen musste, dem blüht vielleicht Nummer 9: gegen das doppelte Elternglück kann man sich sogar absichern. Warum man das machen sollte? Das wissen wir auch nicht so genau…
  10. Versicherung gegen Männer-Ohnmachtsanfälle im Kreissaal Na, dann bleiben wir doch beim Thema: Auch für den Fall, dass der Herr die Dame, sagen wir, etwas unfreiwillig bei der Geburt im Stich lässt, gibt es eine Versicherung. Dies tröstet vielleicht etwas über die Tatsache hinweg, dass die Frau sich nicht nur um das Neugeborene, sondern auch um den wehleidigen Gatten kümmern muss…

Über die Sinnhaftigkeit dieser Versicherungen lässt sich vortrefflich streiten und diskutieren – einige existieren auch gar nicht mehr, da hat es der Versicherer selbst schon gemerkt.

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