Er ist da: 12 Fakten zum neuen „Zwanziger“

Heute ist es soweit: Der neue 20-Euro-Schein kommt in den Umlauf. Er ist Teil der „Europa-Serie“, mit der nach und nach alle Euro-Scheine ein „Update“ erhalten. Unter Kriminellen ist der 20er die beliebteste „Blüte“: Kein anderer Euro-Schein wird mehr gefälscht als er! Aus diesem Grund erhält der neue 20-Euro-Schein eine Reihe neue Sicherheitsmerkmale, die es Fälschern erheblich erschweren sollen, „Blüten“ unter das Volk zu mischen. Fakt 1: Völlig neues Sicherheitsmerkmal Mit dem Porträt-Fenster hat der 20-Euro-Schein ein völlig neues Sicherheitsmerkmal erhalten, dass es so bisher auf keiner anderen Euro-Note gibt.

Fakt 2: Europa-Porträt Das abgebildete Porträt der mythologischen Gestalt Europa stammt von einer 2.000 Jahre alten Vase aus Italien, die im Pariser Louvre ausgestellt ist. Kippt man den Geldschein im Gegenlicht, so erscheint statt der Wertzahl irgendwann der Kopf der Namensgeberin unseres Kontinents.

Fakt 3: Die Umstellung dauert Es kann mitunter etwas dauern, bis Sie keinen alten 20er mehr in den Händen halten: Bei der 5-Euro-Note waren  beispielsweise erst nach 8 Monaten 90 % der eingezahlten Scheine die der neuen Serie – bei der 10-Euro-Note war dieser Wert nach 5 Monaten erreicht.

Vergleich

Fakt 4: Mehr als 4 Milliarden Unglaubliche 4, 5 Milliarden neue 20-Euro-Scheine sollen laut Bundesbank zum Start ausgegeben werden. Zum Vergleich: Von der ersten Serie waren es „nur“ 3 Milliarden.

Fakt 5: Ein Schein kostet 10 Cent Die Herstellungskosten eines Scheines belaufen sich auf 10 Cent (dies gilt für alle Scheine, egal welchen Wert sie haben). Berechnen Sie doch mal, wie viel dann die Herstellung dieser neuen Scheine (siehe Fakt 4) kostet. Schlappe 450 Millionen Euro!

Fakt 6: Masse von 200 Jumbojets Ein 20-Euro-Schein wiegt 0,81 Gramm. Das ist nicht viel. Das Gesamtgewicht aller neuer 20er beläuft sich aber auf 4.300 Tonnen! Die Menge macht’s – und das entspricht etwa dem Gewicht vom 200 Jumbojets!

Vergleich-Rück

Fakt 7: Sauber – in jeglicher Hinsicht Bei Geldscheinen hat man ja oftmals das Gefühl, diese müssten voller Bakterien sein – falsch gedacht: die geringe Zahl herkömmlicher Bakterien auf den Banknoten reicht in der Regel nicht aus, um Krankheitssymptome zu verursachen!

Fakt 8: Smaragdzahl Das hört sich ja edel an – die Smaragdzahl ist die glänzende Zahl auf der Vorderseite links unten, auf der sich ein Lichtbalken auf und ab bewegt. Außerdem verändert die Zahl beim Kippen ihre Farbe von Smaragdgrün zu Tiefblau.

Fakt 9: Von wegen Papier Wie alle anderen Euro-Scheine besteht der neue 20-Euro-Schein aus Baumwolle!

Fakt 10: Über 5.500 Fußballfelder Kehren wir noch einmal zu den Größenklassen zurück: Alle neu gedruckten Zwanziger nebeneinander gelegt, ergeben eine Fläche, die größer ist, als 5.500 Fußballfelder – die alle abzulaufen…man möchte gar nicht daran denken.

Fakt 11: Sehen und fühlen Der neue 20-Euro-Schein ist mit einem fühlbaren Druckbild ausgestattet, so dass auch Menschen mit eingeschränkter Sehkraft den Schein von anderen unterscheiden können.

Fakt 12: Fluoreszierend Unter UV-Licht fluoreszieren die verwendeten Farben – auch diese wurden technisch weiterentwickelt.

Fazit

Wir sind gespannt, wann Sie Ihren ersten neuen Zwanziger in den Händen halten werden! Bis zum neuen Fünfziger müssen wir uns auf jeden Fall noch etwas gedulden: dieser wird Ende 2017 in den Umlauf kommen.

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