Eine Woche Israel – tausend Impressionen

In diesen unruhigen Zeiten nach Israel reisen? Ja! Gerne nahm ich mit neun Reisebüromitarbeitern aus Baden-Württemberg die Einladung an, um das Heilige Land in einer der besten Reisezeiten – im November – in einer Woche Rundreise kennenzulernen, erstklassige Hotels zu besichtigen und die aktuelle Situation Israels – nämlich als friedliches Land, in dem keine Panzer durch die Straßen fahren oder bewaffnete Polizei an jeder Ecke steht – zu erleben.

Eine Reise nach Israel kann daher guten Gewissens und ohne unnötige Sorgen verkauft werden.

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Tag 1: Ankunft

Die El Al startete pünktlich und der ruhige Flug mit bester Sicht und dem guten Service machten ihn zum Vergnügen. Nach Ankunft am Flughafen Ben Gurion ging es zügig durch die Kontrollen und in kurzer Fahrzeit zum Hotel in Jerusalem. Aufgrund der überschaubaren kleinen Größe von Israel lassen sich alle Ziele ohne zu lange Fahrstrecken erreichen.

Tag 2: Jerusalem

Am 2. Tag stand ein schöner Ausflug mit dem Besuch von Jerusalem auf dem Programm. Ist dieser Ausblick auf den Felsendom und die Altstadt nicht einmalig?

IsraelBeeindruckend war der Aufenthalt in der großflächigen Gedenkstätte der Märtyrer und Helden des Staates Israel im Holocaust: Yad Vashem. Das Israel Museum, in dem sich die berühmten Schriftrollen von Qumran befinden, war ein weiterer Programmpunkt.

Israel04Tag 3: Durch die Wüste nach Eilat

Am 3. Tag fuhren wir mit dem Kleinbus durch die kontrastarme Judäische Wüste nach Eilat. Eine quirlige Stadt für junggebliebene Gäste, die den Trubel und schöne Strände in Gehweite lieben. Zu den touristischen Highlights gehört das Unterwasserobservatorium, in dem man direkt auf die Fische und Korallen im Roten Meer blicken kann, ohne nass zu werden.

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Während der gesamten Reise war die Verpflegung hervorragend. Herrliche Büffets in den besuchten Hotels mit Speisen aus verschiedenen Kulturkreisen. Besonders beliebt sind Hummus und Falafel mit Fladenbrot, was bei keinem Essen fehlen durfte. Dazu gab es israelischen Wein aus dem Norden des Landes.

Tag 4: Das Tote Meer

Am 4. Tag ging es wieder Richtung Norden an das Tote Meer. Die Einzigartigkeit dieses Meeres macht jeden Besuch zu einem besonderen Erlebnis. Wir hatten die Möglichkeit, uns ins ruhige Wasser zu legen. Schwimmen geht nicht. Das Wasser fühlt sich kühl und ölig an. Der Geschmack ist sehr bitter und in den Augen brennt es.

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Tag 5 und 6: Tel Aviv

Am 5. und 6. Tag waren wir in Tel Aviv – übrigens nicht die Hauptstadt von Israel. Dies ist Jerusalem. Wir bummelten über die Nahalat Binyamin, die Shenkin Straße oder den Rothschild Boulevard. Auf dem Carmel Markt bestaunten wir das viele Gemüse, Kitsch und Kunst, trendige Bars und Kneipen, in denen moderne und frische Gerichte angeboten werden. Im neu gestalteten Sarona-Viertel sind noch die Häuser der ersten Siedler, der Templer, zu sehen. Auf der kilometerlangen Strandpromenade kann man wunderschön flanieren und die Scharen von Sportler beobachten, die sich dort betätigen. Viele Buchten sind für Surfer reserviert, dazwischen gibt es Badebuchten. Nördlich von Tel Aviv liegt Herzeliya mit den schönsten Stränden der Küste.

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Die bunte und fröhliche Stadt eignet sich auch hervorragend für einen Städtetrip.

Tag 7: Heimreise

Am 7. Tag ging der Flug von Tel Aviv wieder zurück nach Frankfurt. Außer einer kurzen Befragung zum Grund unseres Besuches in Israel ging der Check-In zügig und unkompliziert vor sich. Voll mit Eindrücken erreichten wir Frankfurt.

Kann man also in diesen unruhigen Zeiten nach Israel reisen? Ja!

 

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