Von blinder Liebe und echtem Vertrauen – das Internet und wir

Das Internet hat den Alltag verändert. Schnell, grenzenlos, jederzeit verfügbar – die Digitalisierung durchdringt längst alle Bereiche unseres Lebens. Viele Dinge sind einfacher geworden, bequemer. Andere hat das World Wide Web überhaupt erst möglich gemacht. Zwischen Nutzern und Anbietern ist eine intensive Beziehung entstanden, ihre Basis ist der Austausch von Daten. Aber können Nutzer ihrem Gegenüber überhaupt noch vertrauen?

 

Extrem hohes Informationsgefälle im Internet

Um diese Frage kommt man bei kaum einem Internetdienst mehr herum. Denn je besser die Möglichkeiten der Privatsphäre und der Sicherheit werden, desto besser werden auch die Mechanismen, um diese zu umgehen. Betrachtet man einfach die gesamte heterogene Nutzerschar im Internet, so stellt man fest, dass diese sich immer mehr der gesamten Bevölkerung angleicht – sprich: in absehbarer Zeit wird es so sein, dass jeder das Internet nutzen wird. Egal ob mobil oder stationär. Hier finden wir aktuell das Problem: Das Informationsgefälle ist enorm hoch. Vom Heavy-User, der alles kann, bis zum Gelegenheitsnutzer, der sich aber eigentlich nicht wohl fühlt, weil er dieses Internet noch nicht versteht. Aber mitmachen möchte. Nichts verpassen möchte. Mit der Zeit gehen möchte.

Genau diese Nutzer sind sehr anfällig für Betrug und Missbrauch – denn sie kennen die üblichen Maschen noch nicht und wissen nicht, was im Internet normal ist. Und was nicht.

Daten und Information: Wir geben sie preis. Punkt.

Mittlerweile stellen sich aber auch immer mehr die restlichen Nutzer die Fragen: Wie gut kennt mich das Netz? Wer profitiert und wie sicher sind sensible Informationen? Das ist auf Anhieb sehr schwer zu beantworten, denn dazu müsste man jede Plattform oder jede Seite oder jede App separat betrachten. Nahezu ein Ding der Unmöglichkeit. Wir geben Daten preis. Das ist so. Ob aus Unwissen, aus Bequemlichkeit oder weil es uns egal ist. Wir geben sie preis.

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Sind wir blind geworden?

Hat die Liebe zum Digitalen die Menschen blind gemacht für Fragen der Sicherheit und Intimität? Vielleicht. Aber oftmals steckt auch etwas ganz anderes dahinter: Wir nutzen Seiten, Netzwerke oder Apps, weil alle sie nutzen. Oder weil wir sie gerade brauchen. Oder weil sie uns Spaß machen. Und genau dann rückt das Thema Sicherheit in den Hintergrund. Sie steht nicht an erster Stelle. Viel zu viel könnte verpasst werden.

Und jetzt? Ist es schlimm, dass jemand meine Daten hat? Meine Meinung: Soll Facebook doch wissen, wo ich heute war. Ist für mich ok, bringt mir keinen Nachteil. Soll Google doch wissen, was ich gestern gesucht habe. Alles in Ordnung. Aber: Es gibt auch Themen, die heiklerer Natur sind, die ich mehr schützen möchte. Finanzen, Gesundheit oder sonstige private Dinge. Diese gilt es, mehr zu schützen. Und darauf achte ich auch.

Diskussionen entflammen und verschwinden

Andere weniger. Andere sogar noch mehr. Klar ist: Es sind große Diskussionen um die Themen Datenschutz, Sicherheit, Verschlüsselung entflammt. Als Facebook vor zwei Jahren WhatsApp gekauft hat, war das Geschrei groß. Jetzt weiß Facebook ja noch mehr über mich. Wieder meine Meinung: Was sende ich auf WhatsApp hin und her, das die nicht wissen können? Nichts. Und heute? Hat WhatsApp nochmal ein paar hundert Millionen Nutzer mehr und erfreut sich größter Beliebtheit. Das Thema war nach ein paar Tagen oder Wochen vom Tisch.

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Fakt ist: Die Beziehung Mensch-Internet sollten wir uns aber in sensiblen Bereichen genauer anschauen. Genauer auf Sicherheit achten. Soll das Vertrauen nicht verloren gehen, müssen Kunden und Anbieter künftig genauer darauf achten, was mit persönlichen Daten geschieht.

Wir machen den Anfang: Sicher bezahlen im Internet

Aus diesem Grund haben die deutschen Banken ein neues Bezahlverfahren auf den Markt gebracht. Paydirekt. Sicherheit und Datenschutz stehen hier an erster Stelle. Keine Frage: Wir erfinden das Internet nicht neu. Wir erfinden auch das Online-Bezahlen nicht neu. Aber wir wollen es sicherer machen. Wir wollen euch das Stückchen Sicherheit bringen, das wir in unserem Rahmen bringen können. Das ist paydirekt.

Denn dahinter stecken wie schon gesagt die deutschen Banken. Sie unterliegen strengen deutschen Standards, die eingehalten werden müssen. Ein Bezahlvorgang ist also so sicher wie die Bank, die dahinter steckt.  Paydirekt ist im November 2015 an den Markt gegangen. 2 Monate alt. Aktuell gibt es also noch nicht allzu viele Shops, in denen man damit bezahlen kann.  In den nächsten Wochen und Monaten werden nun noch eine Menge Online-Shops dazu stoßen.

In denen ihr dann sicher einkaufen könnt. Wo euch niemand über die Schulter schaut.

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