Vom Sparer zum Investor

Seit Jahren muss sich der Sparer mit dem niedrigen Zinsniveau abfinden. Vorbei sind die Zeiten, während derer eine fällige Spareinlage kurzerhand wieder verlängert wurde. Vielleicht hat man die Laufzeit noch etwas angepasst und das war es dann auch schon. Aber wie schaut die Anlagestrategie von heute aus, muss der Sparer sich anpassen? Investoren sind flexibel

Um die Antwort vorweg zu nehmen…ja, er muss! Änderungen sind sowohl in der Vorgehensweise als auch im Blickwinkel vorzunehmen: er muss flexibel werden. Als Investor geht es in erster Linie nicht darum, welchen Zinssatz der Berater bieten kann, sondern welche Anlagestrategie im Fokus steht. Welchen Anspruch hat der Kunde an seine Anlage? Was muss sie können? Aber noch viel wichtiger: Was darf sie auf keinen Fall können? Kurz: Der Rahmen, innerhalb dessen der Berater die Produkte auswählt, muss klar festgelegt werden, um die Wünsche und Ziele, die der Investor verfolgt, erreichen zu können.

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Investoren sind offen für Neues

Erst wenn diese Bedingungen klar definiert sind, geht es im nächsten Schritt um die Anlageklassen. Was wird bevorzugt? Welche Chancen bieten die einzelnen Klassen? Was ist mein Primärziel? Was bringt die chancenreiche Anlageklasse mit sich? Hat sie Kursschwankungen? Wenn ja, wie sahen diese in der Vergangenheit aus?

Aber auch den Substanzerhalt gilt es nicht zu vernachlässigen. Der klassische Rentenbereich wie auch der Immobilienbereich sind wichtige Bausteine innerhalb einer Gesamtinvestition. An dieser Stelle wird der zum Investor gewordene Sparer erkennen, dass sein Blickwinkel sich schon geändert hat und nicht mehr der Zinssatz im Vordergrund steht, sondern seine persönlichen Ziele.

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Zum Abschluss: Produkte auswählen

Erst jetzt, wenn alle persönlichen Belange, Vorgaben, Wünsche und Ziele klar definiert sind, geht es um die Auswahl der Produkte.

Diese entsprechen den Vorgaben des Kunden und sind auch an die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen angepasst. Aber hier endet nur die Investitionsphase, nicht aber das Wichtigste für den Investor: der Dialog zwischen dem Kunden und seinem Berater. Es ist wichtig, in regelmäßigen Gesprächen die einzelnen Anlageklassen zu beleuchten, um bei Änderungen der Rahmenbedingungen schnell und flexibel reagieren zu können.

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