Die 5 häufigsten Fehler bei der Geldanlage

Bei der Geldanlage kann einiges schief gehen: Zinsen können sinken, Aktienkurse einbrechen – und schon ist ein Teil des angelegten Geldes verloren. Probleme, für die man als Anleger pauschal nichts kann. Doch es gibt auch Fehler auf Seiten der Anleger, an denen diese aber hartnäckig festhalten. In welche Fallen Anleger immer wieder tappen, haben wir für Sie zusammengefasst. Fehler 1: Nicht an später denken

Einer der größten und häufigsten Fehler bei der privaten Geldanlage ist, gar nicht damit anzufangen. Viele Anleger machen sich keine Gedanken über z. B. ihre Altersvorsorge und geben ihr Erspartes lieber für andere Dinge aus.

Fehler 2: Jagd nach Rendite

Sobald von einer Kursrakete, einem todsicheren Tipp oder sonstigem die Rede ist, stürzen sich Investoren darauf, als gäbe es kein Morgen mehr. Der Anleger sollte sich nicht in Produkte oder Anlageklassen verrennen, die sich erst kurzfristig gut entwickelt haben und dabei die langfristige Entwicklung voll außer Acht lassen. Es gibt keine Geldanlage, die sich nur gut entwickelt. Auch dann nicht, wenn seit Wochen oder Monaten überall nur Gutes davon zu hören und zu lesen ist.

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Fehler 3: Hektisch handeln

Wer schon länger an der Börse investiert, kennt das Gefühl: Man blickt auf sein Depot, hat die Nachrichten der vergangenen Tage im Kopf und denkt, unbedingt handeln zu müssen. Studien belegen, je öfter ein Privatanleger sein Depot umschichtet, desto weniger Gewinn fährt er am Ende ein. Besser nur alle drei oder sechs Monate das Depot überhaupt in Augenschein nehmen.

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Fehler 4: Blind den Gurus folgen

Vorsicht vor vermeintlichen Börsenstars, die astronomische Kursziele proklamieren, aber auch vor Crash-Propheten und Schwarzmalern. Oft gelten sie nur deshalb als Gurus, weil sie irgendwann mal mit einer einzigen Vorhersage richtig lagen. Wer ihre Prognosen für bare Münze nimmt, kann viel Geld verlieren. Hilfreich sind dagegen die Aussagen von Finanzprofis oder Wissenschaftlern, die erklären, wie die Börse tickt.

Fehler 5: Fehler nicht eingestehen

Mindestens genauso falsch ist es, sich seine Fehlentscheidungen nicht einzugestehen. Dieses Verhalten lässt sich bei jedem Aktiencrash beobachten: Anleger halten an abstürzenden Papieren fest, in der Hoffnung, der Kurs werde sich doch wieder erholen.

Fazit: Die Grundsteine für erfolgreiches Investieren legen

Zeitweise ist die Börse wild, unberechenbar und für den Anleger manchmal schwer zu durchblicken.

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Langfristig ist die Börse jedoch ein Ort, an dem Anleger Erfolg haben können, wenn sie ein paar Regeln beherzigen. Wer die richtigen Entscheidungen vor dem Einstieg zu den Punkten Risikolevel, Anlagesummen und Zeithorizont getroffen hat, sowie beim Kauf das passende Finanzprodukt gefunden und das Risiko über mehrere Anlageklassen gestreut hat, der hat die Grundsteine für erfolgreiches Investieren gelegt.

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