Was Opa und Enkel gleichermaßen brauchen: 4 Tipps zur Altersvorsorge

Für den 27-jährigen Marc kam alles anders als gedacht. Der begeisterte Motorradfahrer unternahm mit seinem Freund Lukas im April 2015 eine kleine Spritztour, als die ersten Sonnenstrahlen den Frühling einläuteten. Dann passierte es: In einer Kurve stürzte er und prallte mit voller Wucht in die Leitplanken. Schwer verletzt wurde er in ein Krankenhaus eingeliefert, die Eltern wurden verständigt. Die erste Frage der Ärzte war, ob die Eltern eine Vollmacht besitzen und eine Patientenverfügung besteht! Die Eltern von Marc dachten wie viele Menschen, man besitze doch kraft Gesetz bei Kindern oder dem Ehegatten automatisch eine Vollmacht! Dies ist jedoch ein Irrglaube, der leider immer noch in Deutschland weit verbreitet ist.

Damit im Fall der Fälle nicht noch unnötige Sorgen hinzukommen, sollten gerade auch jüngere Menschen sich mit dem Thema „Vorsorge“ beschäftigen.

4 Tipps, die man in jedem Alter berücksichtigen sollte: 1. Vorsorgevollmacht

Eine Bankvollmacht alleine reicht nicht, da sie bei Behörden und anderen Unternehmen nicht wirksam ist. Hier hilft nur eine Vorsorgevollmacht. Sie stattet die Person(en) des Vertrauens mit allen erforderlichen Befugnissen aus. Sie gilt für den Fall, dass der Vollmachtgeber selbst zum Beispiel durch eine Krankheit oder einen Unfall nicht mehr handlungsfähig ist und selbst keine Entscheidungen mehr treffen kann. Die Vorsorgevollmacht wird durch einen Notar erstellt.

2. Patientenverfügung

Sie regelt die Behandlungswünsche, falls der Patient seinen eigenen Willen nicht mehr zum Ausdruck bringen kann. Insbesondere lebensverlängernde Maßnahmen und Behandlungsmethoden werden hierbei geregelt. Die Patientenverfügung entlastet die Angehörigen in der ohnehin schwierigen Situation und nimmt ihnen teilweise schwerwiegende Entscheidungen ab. Hausärzte helfen in der Regel bei der Erstellung einer Patientenverfügung.

Krankenhaus

3. Zeit der Pflege

Nicht jeder Unfall und nicht jede Krankheit bleibt ohne Folgen. Auch für den Fall der Pflegebedürftigkeit gilt es entsprechende Vorkehrungen zu treffen. Ein Pflegefall bedeutet, je nach Pflegestufe, eine hohe finanzielle Belastung. Die gesetzliche Pflegeversicherung stellt auch in diesem Fall nur eine minimale Grundversorgung dar. Mit Hilfe eines Pflegestatus kann man gezielt die Lücken erkennen und Vorkehrungen treffen.

4. Testament

Auch für den denkbar schlimmsten Fall sollten Regelungen getroffen werden. Nur durch klare Regelungen werden Streitigkeiten in der Familie und negative finanzielle Folgen vermieden. Denn der Gesetzgeber hat mit der gesetzlichen Erbfolge bereits Regelungen getroffen, die dann greifen, wenn kein Testament vorhanden ist. Oft stellen diese gesetzlichen Regelungen jedoch nicht die optimale Wunschlösung dar, sodass ein Testament verfasst werden muss.

Alles aus einer Hand!

Haben Sie alle Bereiche im Blick? Oder geht es Ihnen da wie vielen Menschen in Deutschland? Die Mehrheit der Deutschen hat keine oder unzureichende Regelungen für den Bereich der Vorsorge getroffen. Wohin kann man sich wenden? Wer untersützt mich bei all diesen Themen? Wer kann eine qualifizierten Status meiner Vorsorge erstellen?

Durch unsere zertifizierten Generationenberater erhalten Sie erste Hinweise und Tipps, wie Sie konkret weiter vorgehen sollen.

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Was kostet eine solche Beratung?

Die Beratung ist Teil unseres Förderauftrags. Sie kostet Sie lediglich die Zeit, die Sie in Ihre Vorsorge investieren.

Muss ich alle Bereiche dann auch umsetzen?

Nein. Die Beratung ist unverbindlich, die Umsetzung ist Ihre Sache!

Kann ich das nicht über das Internet abwickeln?

Das Internet kann zur Informationssammlung beitragen. Oft sind jedoch die Informationen nicht aktuell oder auch teilweise falsch. Die Online-Recherche kann eine persönliche Beratung oder den Gang zum Fachmann nicht ersetzen.

Sie haben noch Fragen? Kommen Sie doch auf einen Termin vorbei.

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