Gesundheit am Arbeitsplatz: Das sollten Unternehmen beachten

Das Zugpferd, der Motor jedes Unternehmens ist der Mitarbeiter. Ein Unternehmen ohne Menschen hat keinen Antrieb und funktioniert nicht. Deshalb ist der Mitarbeiter das am besten zu schützende Betriebsmittel des Unternehmens. Hierfür ist der Arbeitgeber verantwortlich!

Die Gesundheit am Arbeitsplatz umfasst insbesondere drei Themenfelder, die sich ergänzen:

  • Technischer Arbeitsschutz,
  • Medizinischer Arbeitsschutz,
  • Erhalt und Förderung der Gesundheit.

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Arbeitsschutz gehört in modernen Unternehmen zur Kultur

Im klassischen Arbeitsschutz sind die Grundpflichten des Arbeitgebers in Rechtsvorschriften geregelt. In einem modernen, wettbewerbsfähigen Betrieb gehört es zu einer guten Unternehmenskultur, die Grundregeln mit Leben zu erfüllen. Dazu hat der Gesetzgeber mit dem Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG) den Arbeitgebern fachkundige Berater zur Seite gestellt. Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz ist nicht nur ein hohes persönliches Gut, er ist auch eine Grundvoraussetzung für Beschäftigungsfähigkeit.

Zufriedenheit und Motivation fördern, Fehlzeiten senken

Handlungsspielräume bei der Arbeit fördern die Zufriedenheit und Motivation der Beschäftigten und haben Einfluss auf Fehlzeiten oder gar Frühverrentung. Das Unternehmen ist verantwortlich wirkungsvolle und effizientere Präventionsarbeit zu entwickeln bzw. zu implementieren. Dazu gehören Anreize für die Betriebe, auf allen Ebenen eine nachhaltige und damit längerfristig angelegte Prävention zu betreiben und durch eine systematische und planvolle Wahrnehmung des Arbeitsschutzes im Betrieb das Sicherheits- und Gesundheitsbewusstsein bei Arbeitgebern und Beschäftigten zu stärken.

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Arbeitsschutz im Unternehmen implementieren

Der „technische Arbeitsschutz“ und der „medizinische Arbeitsschutz“ können von einem Unternehmen sehr einfach implementiert werden. Hierfür gibt es auf dem freien Markt genügend Dienstleister, welche den Arbeitsschutz in den beiden Bereichen übernehmen. Lediglich ein Mitarbeiter sollte als Schnittstelle fungieren. Der Zeitaufwand intern und extern inklusive der anfallenden Kosten kann sehr einfach berechnet werden.

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Den „Erhalt und Förderung der Gesundheit“ wird meist durch den Dienstleister angesprochen. Aber auch ohne den Dienstleister kann ein Unternehmen sein besonderes Interesse für diesen Bereich zeigen. Das Unternehmen kann Angebote für Fitnesskurse anbieten z.B. in Kombination mit einem Fitnessstudio/Volkshochschulkurs oder hausinterne Veranstaltungen im Bereich Ernährung, Rauchentwöhnung, Stressbewältigung usw. anbieten. Das Unternehmen kann dem Mitarbeiter für präventive Arztbesuche Sonderurlaub bereitstellen. In vielen Unternehmen haben sich Relax-Zonen, ein eigener Fitnessbereich oder Ruheräume bewährt. Ein kleiner Anfang kann schon eine Obstschale im Pausenraum sein.

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Keine Wirtschaftlichkeit? Von wegen!

Die mit dem Arbeitsschutz verbundenen Kosten können am Anfang etwas hoch erscheinen. Vor allem kann ein Unternehmen keine Wirtschaftlichkeit errechnen. Doch so einfach ist es nicht zu sehen. Arbeitsschutz sorgt für:

  • unterbrechungsfreies Arbeiten,
  • hohe Motivation,
  • Wertschätzung,
  • Erhalt von erfahrenen Mitarbeitern,
  • gutes Betriebsklima,
  • gesunde und dementsprechend leistungsfähige Mitarbeiter.
Fazit: Ohne geht es nicht

Wenn man alle diese Argumente für einen gut funktionieren Betriebsmotor erkennt, sind die Wartungskosten sehr gering. Arbeitsschutz ist somit die beste Pflege, damit im Unternehmen alles wie geschmiert funktioniert.

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